Kennst du das bei manchen Menschen?
Du versuchst ruhig zu erklären, dass dich etwas verletzt hat. Ohne Vorwurf, ganz bei dir.
Und plötzlich kommen Sätze wie:
„Aber du hast das doch auch schon mal gemacht.“
„Du darfst das und ich nicht?“
„Ich weiß eh, ich bin ein ganz schlimmer Mensch…“
Ich kenne das nur zu gut.
Als Kind wurde bei mir nach Fehlern oft tagelang geschwiegen. Für ein Kind ist das unglaublich schmerzhaft. Man lernt: Meine Gefühle sind nicht wichtig. Vielleicht sogar falsch.
Und genau daraus entstehen später oft Menschen, die Konflikte nicht halten können – die ausweichen, verdrehen oder zurückschießen.
Ich hatte das Glück, auch andere Erfahrungen zu machen, weil sich um mich ein Umfeld aufgebaut hat, das reflektiert, verständnisvoll und gütig ist.🤍
Diese „Umkehr“ ist oft ein Selbstschutz.
Etwas, das früher überlebenswichtig war.
Aber: Heute sind wir erwachsen.
Und wir haben die Möglichkeit, hinzuschauen.
Es gibt so viele Wege, sich mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen.
Wenn ich merke, dass sich Dinge wiederholen…
dass ich mich nicht verstanden fühle…
oder überreagiere und da nicht rauskomme…
dann arbeite ich zum Beispiel sehr gern mit Aufstellungen.
In meiner Praxis kannst du eine lösungsorientierte Systembrettaufstellung machen.
Du stellst dabei Figuren für Menschen und Dynamiken auf – und während wir hinschauen, beginnt sich oft etwas zu bewegen.
Plötzlich entstehen Klarheit, neue Perspektiven und echte Erkenntnisse.
Vor allem Eltern möchte ich das ans Herz legen.
Denn wir geben unsere Themen weiter – meist unbewusst.
Mir ist wichtig, dass meine Kinder ihre Gefühle aussprechen können.
Dass sie Konflikte nicht vermeiden, sondern lernen, ihnen offen zu begegnen.
So entstehen reflektierte, gesunde Menschen.
Indem wir unseren eigenen Themen – und unserem inneren Kind – begegnen. 🤍

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