Wo niemand spricht, wächst die Macht

Kennst du das?


Dir passiert etwas.

Jemand überschreitet deine Grenzen. Verletzt dich.


Im Vier-Augen-Gespräch mit anderen bekommst du vollen Zuspruch.

"Das ist ja unerhört"

„Du hast recht.“

„Das geht gar nicht.“

"Boah..da versteh ich dich!"

"Mir geht's genauso, ich versteh das auch nicht!"....


Aber wenn es dann darauf ankommt, bleibt es still.

Dann wird wieder gelächelt.Genickt.

Als wäre nichts gewesen.

Und dir wird vielleicht sogar noch gesagt:

„Du weißt doch, wie die sind.“

„Reg dich nicht auf.“

„Das muss man halt aushalten.“


Muss man das?

Seit wann reicht Mitgefühl im Privaten –

aber Mut im Moment fehlt?


Wir alle wünschen uns doch Menschen,

die nicht nur zuhören, sondern einstehen.

Die nicht nur verstehen, sondern Haltung zeigen.

Die sagen: „Stopp. So nicht.“


Ich selbst durfte mir jahrelang anhören, dass ja nur ich das Problem bin, weil ich die Einzigste war und bin, die ehrlich den Mund aufgemacht hat und lediglich gesagt hat, wie sie fühlt und was meine Bedürfnisse sind. Zu hören bekam ich "Ja, die Einzigste, der nie was passt bist Du!"

Dadurch wird nicht reflektiert und alles bleibt beim Alten - Gewohnten.

Und das resultiert daraus, dass andere lieber ihre vermeintliche Harmonie wahren möchten - was keine Harmonie ist, denn deine wahren Emotionen bleiben trotzdem.


Und selbst wenn es der Mensch trotzdem nicht ändern oder verstehen würde, würdest du die Beziehung zu dir und zu anderen durch deine klare Haltung wesentlich stärken.

Denn durch diese Vermeidungstaktik hälst auch du dich selbst klein.


Ja, innere Stärke ist wichtig.

Aber manchmal braucht es äußeren Mut.

Klare Worte. Echte Grenzen.


Schweigen ist nicht neutral.

Es schützt fast immer den Falschen.


✨ Wann hast du zuletzt erlebt, dass jemand wirklich für dich eingestanden ist?

Oder wann warst DU mutig für jemand anderen?

Ich bin gespannt auf eure Geschichten. 🤍

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