Nun sind seit der Diagnose genau 2 Jahre vergangen.
Und ich kann zwecks Adenomyose sehr große Erfolge erzielen. Und zwar gehe ich nun seit einem Jahr regelmäßig zur "MANNEA-Massage" und gehe so viel entspannter durch diese Tage, hab kaum Schmerzen.
Was allerdings meine Zysten anbelangt hat sich kaum etwas getan, trotz vielem ausprobieren und auch da merkte ich, dass ich nun an einem Punkt angelangt bin, wo ich einfach nicht mehr mag, wo es reicht und genug ist.
Wo es sich jetzt aber auch einfach richtig anfühlt für mich, hier medizinisch eine Lösung zu finden.
Ich bin stolz, denn ich bin dennoch für mich eingestanden - hab Zeit bekommen Alternativen zu finden, Lösungen, die mich wirklich unterstützen.
Und für ein Problem gab es ja tatsächlich Erleichterung.
Natürlich ist nicht jeder Zyklus gleich, aber dennoch kaum mehr zu vergleichen zu vor über einem Jahr.
Und was hab ich anders gemacht?
Ich habe wieder begonnen auf meinen Körper, meinen Zyklus wirklich zu achten.
Und dafür bin ich dieser Erkrankung tatsächlich dankbar.
Schade, dass man sowas oft erst als Anlass nimmt, etwas zu verändern, aber so war das nun und gehört zu meiner Geschichte.
Seit September geh ich regelmäßig 3x die Woche trainieren und das allererste Mal mach ich das nur für meine Gesundheit als Vordergrund und nicht nur fürs Abnehmen.
Das heißt auf körperlicher Ebene bin ich so kraftvoll wie lange nicht mehr.
Auch die proteinreichere Ernährung, (wobei ich auf Sojaprotein möglichst verzichte, wegen dem Östrogenspiegel), hat sehr viel verändert und auf anderer Ebene schenk ich dann meiner Gebärmutter mit den Massagen ganz viel Aufmerksamkeit, die sie eben gerade braucht.
Heute komme ich zum Entschluss - deinen "richtigen" Weg, deine Wahrheit kannst nur du selbst beschreiten.
Wenn du bei dir bist, deinen Körper, deine Bedürfnisse kennst, dann weißt du was richtig und wichtig für dich ist im Moment und dann gibt's auch kein Bereuen danach.
Es gibt nicht nur DEN ultimativen Weg und schwarz, weiß - das Leben ist bunt.
