Samhain

Samhain.

Ein Tag zu Ehren unserer Ahnen.


Wenn ich an meine Ahnen denke, fühle ich ganz viel Schmerz.

Trauer. Machtmissbrauch. Unterdrückung. Überforderung. Verlust. Eifersucht. Rache. Kampf. Wut. Verbitterung. Ablehnung. Verstecken. Schuld. Scham. Innere Vereinsamung. Kälte. Drama. Leid. Selbsthass. Groll. 

Eine harte Schale, die man sich zum Überleben angeeignet hat. Eine Maske hinter der sich versteckt wird. Ein falscher Stolz. Vorwürfe...


Heute umarme ich euch. Für alles was ihr ertragen habt müssen. Für alles, was ihr in eurem Schmerz zu Lebzeiten nicht sehen konntet. 

Nämlich euren ganz eigenen Wert. Euer Innerstes. 

Dieser Wert lag immer in euch. Euer Seelenkern. Und dieser Seelenkern hat auch sehr viel Gutes erschaffen und weitergegeben - trotz dieser vielen schweren Zeiten. Die Musik zum Beispiel. Musik die heilt. Kreativität. Gedichte schreiben bzw. Schreiben generell. Dinge anzupacken. Kochen und Backen,Humor und Geselligkeit, ...


Es wird Zeit diese Altlasten abzulegen. 

Wir unterliegen dieser Altlasten nicht. WIR haben in der Hand uns neu auszurichten. An unsere Nachfahren das Gute weiterzugeben und die Erfahrungen und unser Wissen aus den Altlasten weiterzugeben um das Alte damit zu heilen. 


Wie oft haben sie wohl damals gehört, dass sie geliebt sind? 

Wurden sie jemals geliebt für das, was sie sind oder haben sie eher einem Zweck oder Nutzen erfüllt ? 

Wie oft wurden sie umarmt und haben Zuwendung erlebt? 

All dieses Leid kommt nicht von irgendwo her. 

Und ja, vieles hätte nicht sein müssen, aber Schuld bringt uns auch nicht ans Ziel. Im Gegenteil, es bringt Verbitterung. 


Und zu guter Letzt umarme ich das kleine Mädchen in mir. Dieses Mädchen, dass sich manchmal zeigt und sich nach Schutz und Loyalität sehnt. Dieses Mädchen, das auch noch einiges von diesen Altlasten in sich trägt. Dieses Mädchen das immer mutiger, erwachsener und selbstständiger wird und schon so viel geschafft hat. Das Mädchen, das bereit ist, die Altlasten sein zu lassen und nicht mehr in den Kampf ziehen möchte, weil es diese Energie für ganz tolle Projekte und Arbeiten braucht. 

Die Altlasten dienen uns nicht mehr. Wir dürfen erkennen, dass das was passiert ist, vorbei ist und ohnehin nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. 

Öffnen wir zumindest unser Herz, für das Geschenk "Leben zu dürfen" erhalten haben - unter anderem von unseren Ahnen. DANKE 🌈



Wie stehst du zu deinen Ahnen?

Teile gerne deine Gedanken in den Kommentaren mit mir! 💕🌈

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Kommentare: 1
  • #1

    Petra (Dienstag, 01 November 2022 07:16)

    Wirklich interessant was du da schreibst! Ich habe einmal eine Ahnen meditation gemacht. Man lud darin 7 weibliche Ahnen in deinen Raum und als ich dies tat, bekam ich so dermaßen Halsschmerzen und drücken,dass ich wusste, daß irgendjemand nicht frei sprechen durfte oder bestraft wurde für Dinge die sie tat. Mögen sie in Frieden ruhen und mögen wir weiter voran gehen und wie du schreibst die Vergangenheit hinter uns lassen. Eine neue Zeit beginnt.